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Sich bewegen und die Welt verbessern
 
Das HCA-Gymnasium erläuft Platz 17 deutschlandweit

In den letzten beiden Wochen vor den Sommerferien heißt es für die Schülerinnen und Schüler des HCA-Gymnasiums: Laufen für den guten Zweck! Denn für jeden gelaufenen Kilometer spenden Papa, Oma oder sonstige Sponsoren für arme Kinder in Indien, die unter der Pandemie ganz besonders leiden. Ein ganz normaler Sponsorenlauf also? Nicht ganz, denn über die neu entwickelte App Held für die Welt wird der Lauf vollkommen digital ausgewertet und mit anderen Sponsorenläufen in ganz Deutschland verglichen. So geht es neben dem Spaß an der Bewegung und der guten Tat auch um den Ruhm, den ein wahrer Held für die Welt natürlich auch verdient.

„Bewegung an der frischen Luft ist gesund, macht Spaß und zudem ist die App auch noch enorm motivierend.“, erläutert Ralph Huber, Organisator der Aktion Held für die Welt.
Das HCA-Gymnasium beendete den Spendenlauf mit 2101 Kilometern und landete von der Anzahl der gelaufenen Kilometer auf Platz 17 von ca. 150 teilnehmenden Schulen. Für die Platzierung bei der 1. Deutschen Meisterschaft im Sponsorenlauf fließen aber noch andere Kriterien wie Schulgröße und Spendenaufkommen mit ein. Die endgültige Auswertung kann erst nach der Spendenphase durchgeführt werden, die noch bis zum 31. August geht.
Für die besten Läuferinnen und Läufer gab es aber jetzt schon eine kleine Anerkennung. Die Schülerin oder der Schüler, der am Ende des 2-wöchiigen Laufzeitraums am meisten Kilometer innerhalb seiner Klasse vorzeigen konnte, bekam einen 5€-Gutschein vom Kreuzerwirt-Spitalgarten. Dieser wurde dankbarerweise vom Förderverein des HCA-Gymnasiums bezuschusst.

Das Thema Datenschutz ist bei einer solchen Sache natürlich immens wichtig. Wir haben uns überzeugt, dass beispielsweise keine Bankdaten erhoben werden. Jeder Sponsor erhält einen Barcode für seine Spende, den er einfach an vielen Supermarktkassen begleichen kann.

Dass das Geld 2021 nach Indien fließt, begrüßt die Schule ganz besonders. „Uns ist es wichtig, den Schülerinnen und Schülern das Gefühl zu vermitteln, dass sie den Unwägbarkeiten der heutigen Zeit nicht ausgeliefert sind, sondern aktiv etwas bewegen können. Corona betrifft die gesamte Menschheit und doch nicht alle Menschen in gleicher Weise. Wer vorher bereits unter Ausbeutung, Hunger und Armut litt, leidet jetzt besonders. Hier wollen wir den Blick junger Menschen öffnen und ihnen zeigen, wie privilegiert wir leben und welche Verantwortung daraus erwächst.“

Ralph Huber

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