Zurück
Modelle für den Biologieunterricht
 
Was macht das Knie beweglich? Wie fängt die Amsel ihre Beute? Wieso sind Bienenwaben sechseckig? In der Biologie helfen Modelle dabei, neue Erkenntnisse zu biologischen Phänomenen zu gewinnen.

Am letzten Tag im Februar 1953 war Watson und Crick plötzlich klar, wie die DNA aufgebaut sein muss. Wie war das möglich? Ganz einfach: Sie nahmen die experimentellen Erkenntnisse ihrer Fachkollegen und fügten diese zu einem Modell zusammen. Auf diese Idee war vor Ihnen noch keiner gekommen. Und damit erlangten sie eine der spektakulärsten Erkenntnisse in der Geschichte der Biologie: die DNA ist in Form einer spiralförmig gewundenen Doppelhelix organisiert. Dieses Beispiel zeigt, wie Modelle in der Biologie auch verwendet werden können: als Werkzeug zur Erkenntnisgewinnung.

Modelle in der Biologie werden im Unterricht vielfältig eingesetzt. Oft zeigen sie Schülerinnen und Schülern ein fertiges Konzept oder ein Theorieelement. Bei dieser Art von Modellen handelt es sich z.B. um Strukturmodelle von tierischen und pflanzlichen Organen oder um Funktionsmodelle. Durch die Entscheidung der Kultusministerkonferenz, die Modelle in der Biologie dem Kompetenzbereich Erkenntnisgewinnung zuzuordnen, kommen den Modellen verschiedene Funktionen zu:
1. Beschreibung und Erklärung von Phänomenen
2. Systematische Entwicklung von Vorhersagen über Phänomene
3. Systematische Entwicklung und Überprüfung von Hypothesen über Phänomene

Finja Deichler, Jana Ertl und Hannah Arnold (alle Klasse 5B) haben jeweils zuhause ein Strukturmodell einer pflanzlichen Zelle gebaut und es in die Schule mitgebracht. Im Biologieunterricht können diese gelungenen Einzelstücke in Zukunft am HCA als Werkzeuge zur Erkenntnisgewinnung eingesetzt werden.

(Herr Merkl)
CMS-Version 3.6.1
Valid HTML 4.01 Transitional   CSS ist valide!